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WillkommenIdentificationAktuell sind 104 Gäste und 0 registrierte Benutzer online. | AKTUELLES3. November - Crescendo Daniel Barenboim schließt Vertrag mit Deutsche Grammophon und Decca Classics Frank Briegmann, Daniel Barenboim, Max Hole; Foto: Stefan Hoederath/Universal Music 2010 Deutsche Grammophon und Decca Classics haben die Freude, den Abschluss eines umfassenden Aufnahmevertrags mit dem Dirigenten und Pianisten Daniel Barenboim bekannt zu geben. Der Londoner Times zufolge ist Barenboim, der musikalische Direktor der Berliner Staatsoper und der Staatskapelle Berlin sowie Maestro Scaligero der Mailänder Scala – zu dessen Projekten eine Ring-Produktion an beiden Häusern zählt – »einer der wenigen Musiker unserer Tage, die man mit Fug und Recht legendär nennen kann«. Daniel Barenboim wurde in Buenos Aires als Sohn russisch-jüdischer Eltern geboren. Mit fünf Jahren erhielt er bei seiner Mutter die ersten Klavierstunden, setzte den Musikunterricht dann bei seinem Vater fort und gab als Siebenjähriger in Buenos Aires sein erstes offizielles Konzert. 1952 zog die Familie nach Israel, und zwei Jahre später brachten seine Eltern den jungen Daniel nach Salzburg, wo er Dirigierkurse bei Igor Markevitch besuchte. Nach seinem Debüt in Wien und Rom 1952 galt er schon bald als einer der vielseitigsten Pianisten seiner Generation. Als begeisterter Kammermusiker trat er besonders häufig mit seiner allzu früh verstorbenen Frau, der Cellistin Jacqueline du Pré, sowie den Geigern Itzhak Perlman und Pinchas Zukerman auf. Als Liedbegleiter war er beispielsweise Partner von Dietrich Fischer-Dieskau, Dame Janet Baker, Thomas Quasthoff, Anna Netrebko und Rolando Villazón. Ab Mitte der 1960er-Jahre widmete Barenboim sich zunehmend dem Dirigieren. Von 1975 bis 1989 war er Musikdirektor des Orchestre de Paris. Sein Operndebüt gab er 1973 beim Edinburgh Festival, 1981 dirigierte er erstmals bei den Bayreuther Festspielen. 1991 wurde er Soltis Nachfolger als Musikdirektor des Chicago Symphony Orchestra, das ihn 2006 zum »Ehrendirigenten auf Lebenszeit« ernannte. 1992 wurde er Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper, acht Jahre später »Chefdirigent auf Lebenszeit« der Staatskapelle Berlin. 2006 begann er eine enge Zusammenarbeit mit der Mailänder Scala. Zurzeit dirigiert er sowohl in Berlin als auch in Mailand einen neuen Ring. Er tritt zudem regelmäßig mit den Berliner und den Wiener Philharmonikern auf. Mit dem palästinensischen Autor und Professor der Columbia-Universität Edward Said gründete Barenboim 1999 das Projekt West-Eastern Divan mit Workshop und Orchester, in dem begabte junge Musiker aus Ägypten, Syrien, dem Libanon, Jordanien, Tunesien und Israel zusammenkommen, um gemeinsam unter der Leitung international angesehener Musiker zu spielen. Seit 1954, als seine Zusammenarbeit mit Philips begann, hat Daniel Barenboim viele – häufig preisgekrönte – Aufnahmen gemacht. Seine enge Zusammenarbeit mit der Deutschen Grammophon datiert zurück in das Jahr 1972. Seine umfangreiche Diskographie bei dem Gelblabel zeigt den Künstler als Dirigenten von Orchesterwerken und Opern sowie pianistisch als Kammermusiker, Liedbegleiter und Interpreten von Solowerken. 2010 unterzeichnete er einen umfassenden neuen Vertrag mit Deutsche Grammophon und Decca Classics. Die Projektplanungen reichen über das Jahr 2012 hinaus, in dem der Künstler seinen 70. Geburtstag feiert, und umfassen so bedeutende Veröffentlichungen wie Barenboims erste Aufnahme der Klavierkonzerte von Chopin und Liszt, einen neuen Beethoven-Zyklus mit seinem inspirierenden West-Eastern Divan Orchestra, eine neue Bruckner-Einspielung mit der Staatskapelle Berlin und mehrere Aufnahmen von Werken für Soloklavier. Viele dieser Aufnahmen entstehen in Koproduktion mit Barenboims langjährigem Partner UNITEL. Die ersten Veröffentlichungen auf Deutsche Grammophon – Anfang 2011, anlässlich seines Podiumdebüts vor 60 Jahren – gelten Chopin: ein in Warschau aufgenommenes Solo-Recital sowie die beiden Klavierkonzerte mit Barenboim und der Staatskapelle Berlin unter Leitung von Andris Nelsons. Später im Jahr wird auf Decca Classics eine neue Aufnahme des West-Eastern Divan Orchestra zeitgleich mit dessen alljährlicher Tournee erscheinen: Tschaikowskys »Pathétique« und Schönbergs Variationen für Orchester. 2011 feiern wir auch den 200. Geburtstag von Franz Liszt, und Deutsche Grammophon wird Barenboims erste Aufnahme der beiden Konzerte herausbringen mit der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Pierre Boulez. Hinzu kommen Solo-Klavierwerke, darunter Stücke, mit deren Einspielung Maestro Barenboim debütiert. »Ich bin sehr glücklich und dankbar, eine intensive Partnerschaft mit den beiden großen Labels Deutsche Grammophon und Decca zu beginnen«, sagt Daniel Barenboim. »Meine allererste Aufnahme habe ich in den 1950er-Jahren für Philips gemacht, und so ist es in gewisser Weise eine Heimkehr für mich. Besonders froh bin ich darüber, dass diese einzigartige Partnerschaft mir ermöglicht, mich gleichermaßen der Arbeit mit der Staatskapelle und dem West-Eastern Divan Orchestra zu widmen. Die Staatskapelle spielte eine ungeheuer wichtige Rolle beim Aufbau des Divan, und in der neuen Partnerschaft mit Deutsche Grammophon und Decca kommt unsere musikalische Gemeinschaft wunderbar zur Geltung. Ich freue mich auf unsere gemeinsame Zukunft und viele faszinierende Aufnahmen.« Related posts Staatsoper vor der Sanierung (0) Schumann-Festkonzert in Zwickau: Live-Übertragung im Park (0) SCHUMANN-FEST in Zwickau (0) Pianistin Ragna Schirmer zu Gast in Gotha (0) Musikalische Zwiegespräche (0) Lesen Sie den vollständigen Artikel auf Crescendo... |